Erotik PORNO
Dauer der Ausstellung
von 05.03. 2010 bis 22.05.2010
Kurator
Günther Eisenhut
Musik
Irina Karamarković & Stefan Heckel
Kuratorenführung
Sa
24.4.2010 15 und 17 Uhr
Zwischen 1900 und 1970 hat sich die Grenze zwischen dem, was man als erotisch bzw. pornografisch bezeichnete, mehrfach verschoben. Die Ausstellung gleicht einer Reise entlang dieser Grenze zwischen dem gerade noch Erlaubten und dem bereits Verbotenen. Je nach den politischen Verhältnissen änderten sich Sitte und Moral, Gesetze und Anstandsregeln. Die Reise endet 1970, als jene Ansichten mehrheitsfähig wurden, die unsere heutige Gesetzeslage noch immer weitgehend bestimmen.


Metamorphosen
Dauer der Ausstellung
von 12.12. 2009 bis 27.02.2010
Künstler
Johnny Fortmüller
Robert G. Tomaschek
Albert Holler
Die Ausstellung mit dem Titel „Metamorphosen“ vereint verschiedene Zugänge zum Thema Technik – Veränderung – Auflösung. Drei steirische Künstler präsentieren ihre Arbeiten, in welchen sie sich verschiedener Techniken bedienen. Johnny Fortmüller schafft großformatige Plastiken aus Holz und Metall, bevorzugt auch aus Recyclingstoffen. Robert G. Tomaschek zeichnet und malt mit akribischer Genauigkeit bäuerliche Gerätschaften wie Traktoren und Landmaschinen aber auch Autos und Züge. Albert Holler erkundet per Fahrrad und Bahn das Gebiet von Pannonien bis zur Adria und hält Details verfallender Bahnhöfe und aufgelassener Bahntrassen sowie noch funktionierende Infrastruktur mit seiner Kamera fest.



Unbedingt – Unconditional
Ihre unterschiedlichen Herkunftsländer und Kulturen sind für Natalija Ribovic und Toru Fujita Ausgangspunkt ihrer Installationen: Inszenierte Räume, in denen sich mehr als nur ihre eigenen Lebenswelten kreuzen. In einer erweiterten Ost-Westdialektik knüpfen die Künstler an traditionelle Verhältnisse im ländlichen Serbien ebenso an wie an den Professionalitätsgedanken des japanischen Alltagslebens, in dem gesellschaftliches „Versagen“ öffentlich nicht thematisiert wird.
„Unbedingt“ verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem utopiegeladenen, cartoonhaften Szenario, das einerseits in asiatischer Manga-Tradition gelesen werden kann. Auf der anderen Seite aber auch als Untersuchung vermischter Identitäten und kultureller Kontexte, als Suche nach sprachlichen Besonderheiten und möglichen Übersetzungsstrategien. Welche Formen der Koexistenz sind denkbar, die nach dem kulturell Gleichen ebenso wie dem Anderen fragen – und welche Differenzierungsmöglichkeiten stehen uns in Bezug auf diese Fragestellungen überhaupt noch zur Verfügung?
Their very different countries and cultures of origin are the starting point for Natalija Ribovic’s and Toru Fujita’s installations: Enacted spaces in which more than just their own life-worlds intersect. In an extended dialectics of East and West, the artists pick up on traditional conditions in rural Serbia as well as the commitment to professionalism in everyday life in Japan, in which social “failure” is not discussed in public.
„Unconditional“ combines past, present and future to create a utopia-charged, cartoon-like scenario that can be read in the tradition of Asian manga, but also as an analysis of hybrid identities and cultural contexts, as a search for peculiarities of language and possible translation strategies. What forms of coexistence are conceivable that explore cultural sameness as well as cultural otherness – and what possibilities of differentiation, if any, are still available to us?




trenutki / augenblicke
Lyrik in deutscher und slowenischer Sprache von Venčeslav Šprager (BRD) und Rezka Kanzian (A), Musik: Nina Ortner. Eine Kooperation mit dem Pavelhaus und KSŠŠG.
Lirika v nemškem in slovenskem jeziku. Bereta Venčeslav Šprager (BRD) in Rezka Kanzian (A). Glasba: Nina Ortner. Sodelovanje z Pavlovo hišo in KSŠŠG.
16. Oktober 2009, 19:30 Werkraumstudio Glacisstr. 61a, 8010 Graz www.werkraumtheater.at
Lojze Spacal
Das Auge des Malers und die Kamera
Fr, 13.03.2009, 18:30 h bis
Sa, 02.05.2009
Konz/cert: Kristina [Oberžan], The Grooveyards
Kurator: Lara Štrumej
Die Fotografie war nur eines der Mittel zur visuellen Aufzeichnung, dessen sich der Maler und Grafiker Lojze Spacal schon sehr früh bediente und von dem er sich nie trennte, der Öffentlichkeit aber bis vor kurzem völlig unbekannt geblieben ist. Schuld daran, dass seine Fotografie erst im Vorjahr anlässlich seiner 100. Geburtstagsfeier aussgestellt wurde, ist wohl auch der Künstler selbst, weil es sie nur flüchtig in einigen seiner frühen Interviews erwähnte – und das nur im Zusammenhang mit seiner Verbannung nach Accettura im Süditalien am Anfang der 30-er Jahre des vorigen Jahrhunderts, wo er mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt bestritt. Da machte er sich mit größter Geistesschärfe und als ein wahrer Berufsfotograf an das Porträtieren der Einheimischen sowie das Fotografieren der dortigen wichtigen Ereignisse und des Dorflebens überhaupt.
Später, als Maler, fotografierte Spacal nur noch im Zusammenhang mit seinem malerischen Schaffen. Während des Studiums in Monza rückte in den Vordergrund seines Interesses im Bereich der Malerei und damit auch der Fotografie der nackte menschliche Körper. Er fotografierte ihn von mehreren Blickwinkeln und legte die Aufnahmen auf einem Papierblatt sinngemäß nebeneinander, um die voneinander abhängenden Körperkonstellationen zu analysieren. In seiner künstlerischen Reifezeit, als er sich die Außenwelt fotografisch nur noch mit Bezug auf seine Malerei aneignete, wurde die Fotografie Teil seiner Malerei, in der sich sein gesamtes Schaffen – vom Zeichnen, über Malen und bis hin zur Grafik – in einer stets gleichen und unaufhörlichen Suche verband, die aus dem dialektischen Verhältnis zwischen der Interaktion des Künstlers mit der Außenwelt und den Gesetzmäßigkeiten seiner Innenwelt erwuchs.
Fotografische Aufnahmen Spacals entstanden spontan während seiner einsamen Wanderungen am Meer, in Häfen, durch Salinen, Werften, Istrien und den Karst, wobei er sich seiner künstlerischen Phantasie leiten ließ. Sein fotografisches Augenmerk galt vor allem den Merkwürdigkeiten des Küstenlandes und der Karstwelt, die er als Künstler reflektierte und uns aus seinen Grafiken und Gemälden bekannt sind: Karst-Einfriedungen, Zäune, Galerien, Diemen, Spiegelungen auf der Wasseroberfläche, Fischernetze, Salinen, Boote und Höfe. Ikonographische und manchmal auch formale Verwandtschaft seiner fotografischen und malerischen Bilder lässt darauf schließen, dass die Fotografie in seinem schöpferischen Prozess eine ähnliche Rolle spielte wie Zeichnungen und Studienskizzen, die in Oeuvres der Künstler als Vorbereitungen auf ein fertiges Kunstwerk fungieren. Aus seiner frühen Schaffenszeit gibt es Aufnahmen, die als Vorlagen für die Gemälde Die Bäuerin (1946) und Die Spinnerin (1946) sowie die Grafiken Baladur in Istrien (1950) und Karst-Einfriedung (1950) dienten. Später, als den Künstler in der Malerei seine eigene Vision der Welt zu interessieren begann, in der keine deutlichen Analogien zur Außenwelt mehr zu finden sind, dienten die Fotografien vor allem seinem Anschauen, Analysieren und Eindringen in die Ursprünglichkeit des Küstenlandes und der Karstwelt, aus der er den Stoff für seine modernistisch stilisierte Malsprache schöpfte. Das schönste Beispiel seiner Studienbehandlung fotografischer Abbildungen stellt wohl die Fotografie eines Karst- Hauses dar, in dem er einen Laubkorb und eine Leiter mit schwarzer Tinte einzeichnete, als ob diese zwei Gegenstände, die zu einer wahren Schutzmarke seiner Kunst geworden sind, an der Wand eines Karst-Hauses hängen würden.
Spacal setzte seine schöpferischen Ideen nicht nur in Gemälden, Grafiken, Zeichnungen, Holzskulpturen, Mosaiken und Tapisserien, sondern auch in Fotografien um. Indem er das Kunstwerk als Frucht »einer langen und schleppenden Schwangerschaft« betrachtete, schienen ihm die Fotografien gewiss zu wenig von seinem schöpferischen Bewusstsein durchdrungen. Und das ist wohl auch der Grund, dass er sie in den Hintergrund seines Schaffens verdrängte. In seinem Oeuvre nehmen sie trotzdem einen besonderen Platz und Stellenwert ein, denn sie sind wie eine Karte seiner Suchen, Strebungen und Reflexionen, aus der Ansätze ersichtlich sind und Wege sich abzeichnen, die seine Gedanken auf dem Weg zu ihrer Verwirklichung gegangen sind.
Lara Štrumej
Odstiranja – Enthüllungen
Cvetka Hojnik & Franko VecchietEröffnung
Fr, 12. 12. 2008, 18:30 h bis
Sa, 28. 02. 2009
Cvetka Hojnik und Franko
Vecchiet im Pavelhaus
Äußerst unüblich scheint der Entschluss zweier Autoren, die so unterschiedliche bildnerische Schaffensprofile wie Cvetka Hojnik und Franko Vecchiet haben, ihre Kunstwerke in einen ganzheitlichen Kompositionsorganismus zu vereinen, in dem sich die Kunstwerke verflechten und unmittelbar kontrastreich ergänzen. Wenngleich das Pavelhaus auf den ersten Blick als ein ungewöhnlicher Ort für Experimente dieser Art erscheint, sprechen bestimmte gemeinsame bildnerisch-inhaltliche Eigenschaften der neuesten Schaffensphasen zu Gunsten der Entscheidung beider Künstler. Das bildnerische Ausgangsobjekt ist in beiden Fällen ein Quadrat oder Rechteck, das die Basis ihrer Syntax in Form eines exzentrierten Kompositionsnetzes mit Beginn und Ende irgendwo in der Unendlichkeit darstellt und von einer Leinwand auf die andere wandert. Die Folge von solchen gegenseitigen Beeinflussungen ist das Verschmelzen der Kunstwerke mit dem Raum in ein einheitliches Erscheinungsbild.
Den Künstlern ist es gelungen, individuelle bildnerische Erzählungen in ein einheitliches Geschehen zu verbinden, das wir als eine Geschichte vom unentwegten sich Verflechten und Ergänzen von System und Chaos, Konstruktion und Dekonstruktion, Leben und Tod, Geistigem und Materiellem, Bewusstsein und Unterbewusstsein, männlichem und weiblichem Prinzip, Einzelnen und Gesellschaft beschreiben können. Vor allem geht es aber um die Aussage eines konfliktlosen Zusammenlebens verschiedener Entitäten. Wenn das in der Kunst realisierbar ist, wieso nicht auch in der Politik und im Leben?
Mario Berdic(
Pavelhaus ph:
prehistory, post history, post hierarchy
Eröffnung
Sa, 5. 7. 2008, 17:00 h bis
Sa, 13. 9. 2008 
Pavelhaus ph: prehistory, post history, post hierarchy
Das Pavelhaus hat sich als neues Zeichen vor zehn Jahren in ein Gebiet eingetragen, das damit nicht gerechnet hat. Diese Eintragung war ein Eingriff in die Geschichtsschreibung, in gängige Verläufe, eine Gegenläufigkeit im Sinne „prozessorientierter“ Abläufe, und in geschichtliche „Zusammenhänge“. Ein Schwung Ahistorizität, der der Realpolitik widerarbeitet. Ein Phänomen, das von wenigen Menschen geplant wurde. Darauf folgte ein Arbeiten am Menschen vor Ort und ein Prozess des Umdenkens in den steirischen Verhältnissen. Steinerne steirische Verhältnisse zum Tanzen bringen! Das Wesen der asynchronen Vorgangsweise (Geschichte und Eigensinn, Kluge, Negt) ist Teil der Programmierung. Die Schaffung einer neuen Sprache des Miteinanders ist Programm. Post hierarchy denkt auch einen Idealzustand mit, nämlich jenen, dass Macht eines Tages allen auf den Wecker fällt, um mit Theweleit zu sprechen. Die Umpolung von Machtverhältnissen und ökonomischen, transnationalen Kapitalströmen. Die Restrukturierung von Eroberung und Unterwerfung. Die Auslöschung der Macht des paternalistischen Blicks, des Professors, des Chefs etc., die Entwertung der Pornografie des Bildes. Der pornografische Blick auf den „Orient“ passt hier geradezu hinein. Zum Tragen kommen möge also Künstlerkritik (Boltanski/Chiapello), in der Kunst als Stellenwert vorgetragen wird. KünstlerInnen werden als Veränderer begriffen und Kunst als Kritik an der Ware. Die Pavelhauspositionen wollen dies einlösen.
Michael Petrowitsch, Formatleiter
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CHÖRETREFFEN
18.10.2008, 18.00 h
IM PAVELHAUS, LAAFELD/POTRNA 30, 8490 BAD RADKERSBURG
TEL:. 0043/ 3476 - 3862, E-Mail: pavel@mur.at
PAVELHAUS - CHOR / ZBOR PAVLOVE HIŠE
Der Pavelhaus-Chor wurde im Jahr 2004 gegründet. Der einfachen Frage "Chor sucht SängerInnen" leisten inzwischen um die 15 Mitglieder Folge. Im Herbst 2004 hatte der Chor unter der Leitung von Mag. Bruno Petrischek bereits seinen ersten Auftritt. 2005 folgte eine CD und Auftritte in Österreich, Slowenien und Ungarn. Das Repertoir umfasst slowenische und deutsche Volkslieder.
MPZ CANKOVA
Der gemischte Chor Cankova ist mit wechselnden Mitgliedern seit 3 Jahren aktiv. Zur Zeit engagieren sich 19 Damen und Herren. Verschiedene Stilrichtungen gehören zum Repertoir: Volkslieder, Gospels, rhythmische Lieder sowie auch die Mitwirkung bei der heiligen Messe in der Heimatpfarre. Weiters nehmen sie an Veranstaltungen in der Gemeinde teil und bereichern Feierlichkeiten in der näheren Umgebung. Im Jahr 2007 nahmen sie am überregionalen Treffen in Stična teil, an dem sich mehr als 3000 SängerInnen aus Slowenien und dem Ausland beteiligten. Heuer waren sie Teilnehmer beim Treffen der SängerInnen aus Goričko, das in Grad stattfand. Im August nahmen sie an der Staatsfeier anläßlich des Anschlusses des Prekmurje an das Mutterland teil, wo sie im Rahmen der Vereinten Chöre von Goričko ihre Stimmen zum Klingen brachten.
DUO KA-TI
Das Duo Ka-Ti besteht aus den Schwestern Katja (Zither) und Tina (Querflöte). Begonnen wurde mit dem gemeinsamen Musizieren vor etwa 10 Jahren, als sie beschlossen ihr musikalisches Können zu vereinen. Seither gewannen sie bei Musikwettbewerben einige Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.
Auch als Solistinnen sind die zwei Schwestern erfolgreich. Katja bekam 2004 die höchste Auszeichnung für ZitherspielerInnen in Slowenien und im selben Jahr wurde sie auch Staatsmeisterin. Tina ist als Flötistin sehr erfolgreich, sie hat ebenso Auszeichnungen errungen und ist nun bereits als Lehrerin an der Musikschule in Rakovnik bei Ljubljana tätig und studiert weiters an der Musikakademie in Ljubljana.
Ihre Konzerttätigkeit führte sie nach Italien, die Schweiz und die Slowakei, wo sie ihr musikalisches Können und die slowenischen Kultur präsentierten. Sie haben bereits zwei CDs aufgenommen "Od tu in tam" (Von da und dort) und "Kažipot" (Wegweiser).
20 Jahre Artikel-VII- Kulturverein für Steiermark
10 Jahre Pavelhaus

Der Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark-Pavelhaus erlaubt sich ob des zweifachen Jubiläums am Samstag, 31. Mai 2008, um 16:00 Uhr zu einer Festlichkeit ins Pavelhaus zu laden.
ETNOPLOC( - Trio: KONZ/CERT
DIALOG
Fotografien von Tin Piernu & Luca Laureati // fotografije Tina Piernuja in Luce Laureatija
Pavelhaus - Pavlova hiša, Laafeld/Potrna 30, Radkersburg
11. 4. 2008, 18.30 Uhr
bis/do 28. 6. 2008
* Vom 19. 4. bis 25. 4. 2008 ist die Ausstellung geschlossen.
Od 19. 4. do 25. 4. 2008 je razstava zaprta.
Di/tor - Sa/so, 14.00 - 18.30 h
Programmpunkte und Inhalte siehe …
=> Einladung zur Ausstellung (pdf)
"Murska Sobota. Einst und jetzt"
"Murska Sobota. Nekoc in danes"
mit Bildern von Ernest Bransberger
s slikami Ernesta Bransbergerja
Pavelhaus - Pavlova hiša, Laafeld/Potrna 30, Radkersburg
8.2.2008, 18.30 Uhr
bis/do 5.4.2008
* Die Ausstellung ist von 09. Februar bis 05. April 2008 jeweils Dienstag bis Samstag von 14.00 bis 18.30 zu besichtigen. Zu Ostern von 22.bis 24. März geschlossen.
Razstava je na ogled od 09. februarja do 05. aprila 2008 ob torkih in sobotah od 14:00 do 18:30. Za Veliko noc je zaprta od 22. do 24. marca.
Programmpunkte und Inhalte siehe …
=> Einladung zur Ausstellung (pdf)
Programmarchiv vor 2008 | programski arhiv pred letom 2008 »











