MADE IN CARNICA
Der Südostalpenraum ist die Ur- Heimat einer Bienenrasse, die viele verschiedene Namen trägt: Krainer Biene, Kärntner Graue, Carniolan Bee oder – einfach nur nach ihrer lateinischen Bezeichnung – Carnica. Auch die modernen Techniken der Bienenzucht fußen zum Teil auf dem Know-How, das in dieser Region entwickelt wurde. Darüber hinaus wurde die Carnica wegen ihrer Qualitäten seit dem 19. Jahrhundert in viele andere Länder und Erdteile exportiert. Die diesjährige Sommerausstellung „Made in Carnica“ setzt sich deshalb mit der Geschichte und der Entwicklung der Bienenzucht im österreichisch-slowenischen Grenzraum auseinander. In Zusammenarbeit mit dem Imkereimuseum Radovljica werden die reich bebilderte Stirnbrettchen präsentiert, die einst die Bienenstöcke im Südostalpenraum schmückten. Autoren der slowenischen Revue „Stripburger“ greifen mit ihren modernen Stirnbrettchen und Comicstrips die Themen und Motivik dieser volkskulturellen Besonderheit auf. Und aus der Sammlung Gombocz wird die Geschichte eines Großimkers aus Laafeld/Potrna vor 100 Jahren nachgezeichnet.Musik
Das Programm umfasst Volkslieder aus den verschiedensten Gegenden des slowenischen ethnischen Gebietes. Archaische Klänge, die aus Klangkörpern und (hausgemachten) Instrumenten zu vernehmen sind, reichen sich die Hand zu einer neuartigen und eigenwillige Interpretation durch die Vortragenden.Download PDF

